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Energieerzeugung

Dosiersystem für die Wasseraufbereitung im Kraftwerk.

Projektort:
Keadby/Großbritannien

Zeitpunkt
2013

Anlageneinsatz
Kolben-Membran-Dosierpumpen der Typenreihe FKM

Beschreibung
Das Kraftwerk Keadby in North Lincolnshire/Großbritannien arbeitet mit dosiertechnischer Ausrüstung von Alltech. Dieses Projekt steht im Zusammenhang mit der Ertüchtigung des erdgas-befeuerten Kraftwerks, die sich der Betreiber rund 100 Mio. britische Pfund kosten lässt. Für die Betreiber von Kraftwerken stehen die Zuverlässigkeit der eingesetzten Dosiertechnik und die Prozesssicherheit im Vordergrund. Die Einsatzbereiche der Dosiersysteme und Kolben-Membran-Dosierpumpen im Kraftwerksbereich sind vielfältig (Behandlung von Kühlwasser, Kesselspeisewasser, Abwasseraufbereitung, Rauchgasreinigung).

Materialwahl säure- und laugenbeständig.

Bei Ionen-Tauscher-Anlagen in der Aufbereitung von Kesselspeisewasser werden in Keadby beispielsweise Dosierstationen zur Dosierung von Säuren und Laugen eingesetzt. Die Chemikalien – üblicherweise 96%-ige Schwefelsäure und 47%-iges Natriumhydroxid – werden aus Lagertanks angesaugt. Hierbei kommen die robusten Kolben-Membran-Dosierpumpen der Typenreihe FKM zum Einsatz. Für die Dosierköpfe und Membrane werden säure- und laugebeständige Materialen ausgewählt. Alle eingesetzten Dosierpumpen verfügen über ein TÜV-geprüftes, in die Dosierhydraulik eingebautes Sicherheitsventil. Andere sicherheitsrelevante Ausstattungsmerkmale sind die Membranbruchsignalisierungen. Das Hublängen-Positionierungssystem SERVOSET erlaubt die Fernverstellung der Dosierleistung über die Hublänge. Eingebaut wurden die Dosierstationen in einen chemikalienbeständigen Schutzschrank, da bei der Dosierung von konzentrierter Schwefelsäure oder Natronlauge in besonderem Maße den Sicherheitsanforderungen für Personal und Betriebseinrichtung Rechnung getragen werden muss.

Säuren- und Laugendosierung für die pH-Korrektur des Rohwassers.

In Keadby wird mithilfe der Alltech Dosieranlagen konzentrierte Schwefelsäure aus Lagertanks angesaugt und proportional zum Führungssignal dosiert und verdünnt. Die verdünnte Chemikalie wird in Abhängigkeit vom pH-Wert zudosiert. Für die Desinfektion von Roh- und Reinwasser sowie für die Behandlung von Kühlwasser in Kraftwerken bietet Alltech auch Chlorgas-Dosiersysteme an.

PE-Tanks, Aufbereitungsanlagen und Dosierstationen für eine Biogasanlage.

Projektort:
Münchwilen/Schweiz

Zeitpunkt
2009

Anlageneinsatz
verschiedene Dosieranlagen inklusive Messtechnik und Vorortsteuerung, 2-Kammer-Pendelanlage CONTINUFLOC

Beschreibung
In Münchwilen befindet sich die größte Biogasanlage der Schweiz. Aus 30000 Tonnen organischer Nebenprodukte der Fleischwirtschaft und weiteren Bioabfällen sollen jährlich ca. 41000 MWh Strom aus CO2-neutralem Biogas erzeugt werden. Das Projekt umfasste die Lieferung, Montage und Inbetriebnahme verschiedener Dosieranlagen inklusive Messtechnik und Vorortsteuerung sowie von diversen Kunststoffbehältern in der Vergärungsanlage.

Individuelle Anpassung der Anlage auf die zu dosierenden Medien.

Die Aufbereitungs- und Dosieranlagen für die Chemikalien, die in der Biogasanlage eingesetzt werden, sind auf die verschiedenen Anforderungen der zu dosierenden Medien (Eisensalze, Natronlauge, Schwefelsäure, Entschäumer und Polyelektrolyt) angepasst. So sind die doppelwandigen Prüfzeichentanks mit entsprechenden Sicherheitseinrichtungen ausgestattet. Um ein Auskristallisieren zu vermeiden, wurden die Tanks und Leitungen der Natronlaugestation mit Heizungen versehen.

Das überzeugt: Energieeffizienz und Wartungsfreundlichkeit.

Um das Ziel, einen möglichst hohen Trockenstoffgehalt im entwässerten Schlamm, zu erreichen, wird dem Schlamm Flockungshilfsmittel zudosiert. Die Aufbereitung des Polyelektrolytes wird in den bewährten 2-Kammer Pendelanlagen – CONTINUFLOC – aus dem Hause Alltech erfolgen, die auch eine vom Chemikalienhersteller geforderte Reifezeit der Polymerlösung gewährleisten können. Bei BIORENDER wurde besonders auf die robuste Konstruktion und hohe Zuverlässigkeit der Anlagen geachtet. Die Energieeffizienz der Anlagen konnte den Betreiber ebenso überzeugen wie der geringe Wartungsaufwand.