Referenzen

Wasser-/Abwasserbehandlung

Die Polymeraufbereitungsanlage CONTINUFLOC mit Entleerstation für BIG BAG passt sich an die bestehende Platzverhältnisse im Maschinengebäude an.

Projektort
Stuttgart-Möhringen

Zeitpunkt
2022

Entleerstation für Big Bag

Anlageneinsatz
Polymer-Aufbereitungsanlage CONTINUFLOC für pulverförmiges Polymer mit Begehbarkeit und AIRLIFT zur pneumatischen Förderung von Pulver, Entleerstation für BIG BAG, Dosierstation und Nachverdünnung

Beschreibung
Was nicht passt, wird passend gemacht. Die Polymeraufbereitungsanlage CONTINUFLOC mit Entleerstation für BIG BAG passt sich an die bestehenden, begrenzten Platzverhältnisse im Maschinengebäude der Kläranlage Stuttgart Möhringen an.
Im Prozess der Abwasserreinigung der Kläranlage Möhringen wird eine CONTINUFLOC Aufbereitungs- und Dosieranlage für Polymerpulver zur Verbesserung der maschinellen Überschussschlammentwässerung eingesetzt.
Der Überschussschlamm wird mit der aufbereiteten Polymerlösung vermischt, einer Zentrifuge zugeführt und dort entwässert, um danach der Schlammfaulung und -trocknung zugeführt zu werden.

Startklar für die Polymeraufbereitung

Das Polyelektrolytpulver zur Entwässerung des Überschussschlammes wird in Big Bags angeliefert, und mittels Krans in der Entleerstation aufgehängt. Aus dem Aufgabetrichter wird das Polymerpulver mit Hilfe des Fördergerätes AIRLIFT pneumatisch in den Vorratstrichter der vollautomatischen Zweikammer-Pendelanlage CONTINUFLOC gefördert. Die Löse- und Dosierstation wird betriebsfertig verkabelt, verrohrt und elektrisch und hydraulisch werksseitig geprüft geliefert. Die Verrohrung der Anlage wurde auf Kundenwunsch in Sonderausführung komplett in PP ausgeführt.

Steuerung der Anlage über die S7-1200

Über das robuste, hochauflösende Farb-Touchpanel kann der Betreiber der Kläranlage Möhringen zahlreiche Informationen, wie zum Beispiel die Anzahl der Betriebsstunden, die Anlagenzustände oder die Alarmhistorie, anzeigen lassen und erhält so jederzeit einen Überblick über den Zustand der Anlage. Auch die Pulverdosierung wird über das Touchpanel angesteuert und die Ansetzkonzentration kann direkt an der Anlage festgelegt werden. Die Kommunikation zwischen Anlage und Leitwarte erfolgt über eine in der Anlage verbaute Profinet-Schnittstelle. Die Position des Schaltschranks wurde an die speziellen Platzverhältnisse im Maschinengebäude der Kläranlage angepasst.

Begehbarkeitspaket erleichtert den Zugang

Mit dem Begehbarkeitspaket, das aus einem Treppenaufgang und Treppe mit zwei Handläufen, Geländer mit Sicherheitstür und einem Gitterrost als Standfläche auf der Anlage besteht, hat das Kläranlagenpersonal jederzeit sicheren Zugang zu allen Anlagenteilen. Dies ist für die sichere Ausführung von Wartungs- und Kontrollarbeiten wichtig.

Dosierstation für die aufbereitete Polymerlösung

Die aufbereitete Polymerlösung wird über eine Dosierstation und zusätzlicher Nachverdünnung, mittels Exzenterschneckenpumpen zur Impfstelle in die Schlammleitung gefördert.

Dosierstation und CONTINUFLOC V9 optimieren die Abwasserreinigung der Kläranlage Gross Düngen.

Projektort
Groß Düngen, Bad Salzdetfurth

Zeitpunkt
2019

CONTINUFLOC Aufbereitungs- und Dosieranlage

Anlageneinsatz:
Dosierstation
für viskoses Polyelektrolytkonzentrat und CONTINUFLOC V9 Polyelektrolyt-Aufbereitungsanlage

Beschreibung:
Die Stadt Bad Salzdetfurth hat umfangreich in den Endausbau der Kläranlage Groß-Düngen investiert. So wurde eine zweite Abwasserstraße mit allen erforderlichen Maschinen und Anlagenteilen mit Belebungs- und Nachklärbecken errichtet. Die im Bestand der Kläranlage befindlichen Maschinen und Anlagen mussten erneuert, vergrößert und umgebaut werden, um die zukünftige Abwasserreinigung zu gewährleisten.

DIE VOLLAUTOMATISCHE POLYELEKTROLYT-AUFBEREITUNGSANLAGE CONTINUFLOC V9 OPTIMIERT DIE WIRKSAKEIT DES EINGESETZTEN FLOCKUNGSHILFSMITTELS

Durch die optimale Produktvermischung sind Polymer-Einspareffekte von bis zu 20 % im Vergleich zu Durchströmanlagen möglich. Für die neue Steuerung V9 wird die SIMATIC S7-1200 eingesetzt. Diese Steuerungen bieten zusammen mit dem TIA Portal neue und effiziente Möglichkeiten der Programmierung und Projektierung. Die Kommunikation der Steuerung der CONTINUFLOC V9 mit dem Leitsystem ist optional über PROFIBUS DP oder EtherNet möglich. Dies erlaubt den schnellen Zugriff auf die Panels „aus der Ferne“. Die CONTINUFLOC Anlagen zeichnen sich durch leichte Bedienbarkeit, besondere Zuverlässigkeit und hohe Sicherheit aus. Besonders hervorzuheben ist die Darstellung des Fließschemas auf dem Touchpanel. Auf einen Blick sind der Zustand der Anlage sowie der Betrieb der Rührwerke etc. sichtbar.

DIE NEUE STEUERUNG ERLAUBT EINFACHE, DETAILLIERTE DIAGNOSE

Die komfortable Bedienung der CONTINUFLOC Aufbereitungs- und Dosieranlagen mit neuer Steuerung V9 erfolgt über das Color-Touchpanel. Die Steuerung der V9 verfügt über einen ausreichend großen Speicher, um alle Meldungen dauerhaft abzuspeichern. Sollte es zu einem Fehler kommen, kann dieser schnell eingegrenzt und behoben werden. Der Fehlerspeicher ist zusätzlich über ein Speichermedium (SD-Karte) auslesbar. Die Aufzeichnung von relevanten Anlagenparametern und die Darstellung in Charts für die Fehlersuche ist im Hintergrund möglich. Softwareupdates erfolgen über die USB-Schnittstelle.

BESSERE POLYMERDURCHMISCHUNG UND GERINGER VERSCHLEISS

Durch die Neugestaltung der Dosier- und Reifebehälter werden die Strömungsverhältnisse optimiert. Dies gewährleistet die optimale Wirksamkeit des Polymers. Die Neuauslegung der Rührwerke führt zur Verbesserung der Polymer-Durchmischung, bei gleichzeitiger Erhöhung der Energieeffizienz nach IE3-Norm (ab 0,75 kW). Die verbesserte Rührwerkslagerung am Behälterboden sorgt für einen ruhigen Rührwerkslauf und reduziert den Verschleiß. Ein wartungsarmer Produkt-Zuteilkanal ermöglicht den zuverlässigen Betrieb und reduziert die Reinigungsintervalle. Die Betriebssicherheit ist zusätzlich durch den Einsatz eines korrosionsbeständigen Dosierers mit Sichtfenster für das Dosiergut erhöht. Durch den Einbau einer neuartigen Chemikalien-Sprüh- und Benetzungseinrichtung wird das Flockungsmittel optimal benetzt und besser aufgelöst.

ZUSÄTZLICHE STEUERUNGS- UND ÜBERWACHUNGSFUNKTIONEN

Die Niveaumessung erfolgt zuverlässig über eine robuste Druckmessdose mit Analogausgang und optischer Darstellung am V9-Bedienpanel. Optional ist die integrierbare Überwachungsfunktion für Konzentratpumpen mit Durchfluss- bzw. Überdrucküberwachung. Das Pulverfördergerät aus der AIRLIFT-Serie überwacht die Pulvervorlage. Mit der CONTINUFLOC V9 kann auch das Hochleistungs-Mischsystem EMMI für spezielle Flüssigpolymere eingesetzt werden. Die neue Steuerung kann sowohl für eine Lösungspumpe mit Nachverdünnung als auch für einen Lösungs-Vorlagetank (Rührwerk und kontinuierliche Niveaumessung) erweitert werden.

MODERNISIERUNG DER ABWASSERREINIGUNG DER KLÄRANLAGE GROSS DÜNGEN

Zu den auf der Kläranlage Groß Düngen neu eingesetzten Anlagen zählt die CONTINUFLOC 2000 V9-1 FGR für rein flüssige Polymere. Die ausgewählte Polymeraufbereitungsanlage liefert bei 45 Minuten Reifezeit 950 l/h aufbereitete Lösung. Die Dosierstation ist mit der trockenlaufsicheren Kolben-Membran-Dosierpumpe FKM ausgerüstet und wird über die Steuerung der CONTINUFLOC V9 kontrolliert.

Ziel der Erweiterung und Modernisierung war die Verbesserung der Reinigungsleistung. Darüber hinaus können Energieeinsparungen und Einsparungen bei den Kosten für die eingesetzten Chemikalien realisiert werden.

MODERNISIERUNG DER KLÄRANLAGE ERLENSEE SORGT FÜR DIE EINHALTUNG STRENGER ABLAUFWERTE

Projektort
Erlensee (Hessen)

Zeitpunkt
2017/18

Lager- und Dosierstation zur Phosphatfällung

Anlageneinsatz:
Phosphatfällmittelstation
mit Überwachungs- und Sicherheitseinrichtungen, Dosierstation im PE-Schutzschrank, Aufbereitungs- und Dosieranlage für flüssiges Polymerkonzentrat CONTINUFLOC

Beschreibung:
Mit der Modernisierung der Kläranlage Erlensee ergreift die Stadt Erlensee eine effektive Maßnahme zur Verbesserung des Gewässerschutzes.

MODERNISIERUNG DER KLÄRANLAGE ERLAUBT DIE EINHALTUNG DER STRENGEREN ABLAUFWERTE

Die Modernisierung der Kläranlage Erlensee ist im Zusammenhang mit der Umsetzung der strengen Richtlinien der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie zum Gewässerschutz zu sehen. Ein Ziel dieser Richtlinie ist die Verbesserung der Qualität der Oberflächengewässer. Mit den erfolgten Sanierungsmaßnahmen können die strengen gesetzlichen Vorgaben zu Ablaufwerten des gereinigten Abwassers in die Kinzig sicher eingehalten werden.

NEUE PHOSPHATFÄLLUNG MIT LAGERTANK UND DOSIERSTATION ZUR AUSSENAUFSTELLUNG

Die Montage und Inbetriebnahme der neuen Phosphatfällmittelstation wurde im Februar 2018 abgeschlossen. Der isolierte Lagertank mit Auffangwanne aus PE dient der Aufnahme und Lagerung von 25m³ sauren und alkalischen Fällungs- und Flockungsmitteln aller Gefährdungsklassen gemäß den Anforderungen des Wasserhaushaltsgesetzes und der VAwS. Lagertank und Auffangwanne besitzen die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung des DIBt. Der Lagertank ist mit Überfüllsicherung, Leckagesonde, Be- und Entlüftung und Füllstandsanzeige ausgerüstet.

Der sichere Zugang zu den auf dem Lagertank befindlichen Einrichtungen wird durch eine Steigleiter mit Rückenschutz und ein Podest ausgeführt nach den Unfallverhütungsvorschriften gewährleistet.

PE-SCHRANK SCHÜTZT BEDIENPERSONAL UND DOSIERSTATION VOR WETTEREINFLÜSSEN

Die Dosierstation mit zwei Kolben-Membran-Dosierpumpen mit einer maximale Dosierleistung von 28l/h (eine Dosierpumpe Betrieb, eine Dosierpumpe stand-by) ausgestattet und dient der Förderung von Polyaluminiumchlorid-Lösung. Der UV-stabile PE-Schutzschrank ist begehbar. Heizung, Beleuchtung und Belüftung sind im Schutzschrank enthalten, so dass das Betriebspersonal gut geschützt vor Wettereinflüssen Zugang zur Dosierstation hat.

Mit dem Dosiermengenleitsystem PROCON kann der Fällmittelverbrauch optimiert und der Chemikalienbedarf deutlich verringert werden.

AUFBEREITUNG VON FLÜSSIGEM POLYMERKONZENTRAT MIT DER ZWEI-KAMMER-PENDELANLAGE CONTINUFLOC

Im Rahmen der Modernisierung wurde auch das Aufbereitungs- und Dosiersystem für Polymerkonzentrat in der Überschuss-Schlammeindickung erneuert.

Hier kommt nun die Zwei-Kammer-Pendelanlage CONTINUFLOC zum Einsatz, die sich durch optimale Konzentratmischung und maximalen Wirkungsgrad für einen reduzierten Ressourcenverbrauch auszeichnet.

UNSERE PHILOSOPHIE: ALLES AUS EINER HAND

Alltech hat dieses Projekt von der Planung bis zur Herstellung, Montage und Inbetriebnahme durchgeführt. Auch die TÜV-Abnahme vor Ort wurde begleitet und die Mitarbeiter der Kläranlage eingehend bei der Inbetriebnahme der gesamten Dosiertechnik geschult.

MONTAGE UND INBETRIEBNAHME DER NEUEN FÄLLMITTELDOSIERSTATION AUF DER ARA WINDISCH ABGESCHLOSSEN

Projektort
Windisch (Schweiz)

Zeitpunkt
2016

Dosierstation auf Wandmontageplatte

Anlageneinsatz:
Fällmittel-Lager- und Dosierstation und CONTINUFLOC Löse- und Dosieranlagen

Beschreibung:
Für die Phosphatelimination setzt Alltech eine Lager- und Dosierstation für Eisenchloridsulfat ein.

IM ABWASSER ENTHALTENES PHOSPHAT WIRD DURCH FÄLLMITTEL IN ABSETZBARE FORM GEBRACHT

Die Reinigung des Abwassers erfolgt in 6 Schritten (Rechenanlage, Sandfang, Vorklärung, Biologie, Phosphatfällung und Nachklärung) und wird danach, in gereinigtem Zustand, in die Aare eingeleitet.

Durch den Ausbau der ARA Windisch auf Biofiltration musste ein neues Konzept für die Fällmitteldosierung realisiert werden. Die Fällmittelannahme, -lagerung und –Dosierstation wurden im neuen Biofiltergebäude mit begrenzter Raumhöhe aufgebaut. Als Fällmittel wird Eisenchloridsulfat eingesetzt, aber auch ein Wechsel auf andere Fällmittel ist durch zwei unabhängige Lagertanks möglich.

AUSBAU DER ARA WINDISCH ERFORDERT NEUES KONZEPT FÜR DIE FÄLLMITTELDOSIERUNG

Die ARA Windisch (Schweiz) übernimmt die Abwasserreinigung für 12 angeschlossene Gemeinden. Mit den neu dazugekommenen Gemeinden Turgi und Untersiggenthal wir die Anlage in Windisch zukünftig Abwasser von 90000 Einwohnergleichwerten reinigen. Alltech erhielt im Rahmen des Ausbaus der ARA auf Biofiltration bereits zum zweiten Mal den Zuschlag für die Lieferung, Montage und Inbetriebnahme einer Fällmitteldosierstation. Überdies setzt die ARA Windisch drei CONTINUFLOC Aufbereitungs- und Dosieranlagen in der Entwässerung ein.

LAGER- UND DOSIERSTATION AUSGEFÜHRT NACH DEN VORSCHRIFTEN DES GEWÄSSERSCHUTZES

Generell unterliegen Anlagen für wassergefährdende Flüssigkeiten in der Schweiz der Verordnung über den Schutz der Gewässer vor wassergefährdenden Flüssigkeiten (VWF). Dies entspricht in Deutschland den Gewässer-Schutzvorschriften des deutschen Wasserhaushaltsgesetzes (WHG). Für das beschriebene Projekt bedeutete dies, dass zur Beachtung den konstruktiven Anforderungen des Projektes auch die Einhaltung der einschlägigen SUVA-Richtlinien sowie der Technischen Tankvorschriften (TTV Schweiz) gehörte.

Die zylindrischen, liegenden Lagertanks sind nach VWF ausgeführt und haben ein Nutzvolumen von 26 Kubikmetern.

Die Befüllung der Lagertanks mit fertig aufbereitetem Fällmittel ab Tanklastwagen erfolgt über das automatische Tankbefüllsystem TABESY. Beide Lagertanks sind mit kontinuierlicher Niveaumessung und Überfüllsicherung ausgerüstet. Die Aufstellung der Lagertanks erfolgte in einer speziell beschichteten Betonauffangwanne, die mit einer Leckageüberwachung ausgerüstet ist.

Die Fällmittel-Dosierstation besteht aus fünf Dosierlinien, die komplett auf eine Kunststoff-Montageplatte mit Tropfschale montiert wurden. Hier kommen die robusten Kolben-Membran-Dosierpumpen FKM mit linearer, stufenloser Hubverstellung, regelbarem Antriebsmotor und integriertem Überdruckventil zum Einsatz. Die Dosierpumpen werden über die Proportionalsteuerung TRIGGOMAT C2 gesteuert. Der Schutz der Betriebsumwelt vor wassergefährdenden Stoffen ist durch eine Leckagewanne mit integrierter Leckagesonde gewährleistet.

Die Zudosierung von Fällmittel erfolgt getrennt zu jeder Dosierstelle, jeder Dosierlinie ist je eine Dosierpumpe zugeordnet.

ABSTIMMUNG ALLER KOMPONENTEN IM HINBLICK AUF DIE EFFIZIENZ DER GESAMTANLAGE

Besonders wichtig war dem Auftraggeber, neben der langen Lebensdauer aller Komponenten und der Betriebssicherheit, die optimale Abstimmung der Einzelkomponenten im Hinblick auf die Funktion der Gesamtanlage. Dass die Phosphatfällungsanlagen von Alltech diese Forderungen erfüllen, konnte bereits in dem mehr als 15 Jahre andauernden Einsatz der ersten, von Alltech gelieferten P-Fällung, bewiesen werden.

Wasserbehandlung im Wildlands Adventure Zoo Emmen

Projektort
Emmen (Niederlande)

Zeitpunkt
2015

Dosierstation eingebaut in Schutzschrank

Anlageneinsatz:
Dosiersystem für Polyaluminiumchlorid

Beschreibung:
Für die Flockung von Schweb- und Trübstoffen setzt Alltech eine Dosierstation für Polyaluminiumchlorid ein.

SAUBERES WASSER IM WILDLANDS ADVENTURE ZOO EMMEN

Der Wildlands Adventure Zoo Emmen, ein 22 Hektar großer Tier- und Themenpark, eröffnet im März 2016.

Im Adventure Park wird – unter anderem – der polare Lebensraum in einem eigenen Bereich dargestellt. Dort leben Seelöwen, Pinguine und Eisbären. Die natürliche Umwelt wird durch Felsen, Kiefern und ausgedehnte Wasserbereiche nachgebildet.

Um dieses Wasser klar und sauber zu halten, werden Dosieranlagen von Alltech zur PAC-Dosierung eingesetzt. Polyaluminiumchlorid dient als Flockungshilfsmittel. Bei der Flockung werden Fremdbestandteile im Wasser koaguliert, um diese anschließend besser entfernen zu können.

ZUM LIEFERUMFANG GEHÖRT EINE DOSIERSTATION MIT KOLBEN-MEMBRAN-DOSIERPUMPEN FKM UND PROPORTIONALSTEUERUNG TRIGGOMAT C2

Die Dosierstation wurde von Alltech komplett auf eine Montageplatte montiert und in einen Schutzschrank mit transparenten Schiebetüren eingebaut. So sind das Bedienpersonal und die Umgebung im Fall einer Leckage gut gegen den Kontakt mit der Chemikalie geschützt.

Zur Chemikaliendosierung werden die robusten und bewährten Kolbenmembran-Dosierpumpen FKM eingesetzt. Alle Dosierpumpen der Typenreihe FKM sind standardmäßig mit einer TÜV-geprüften Überdrucksicherung ausgerüstet. Die Dosierpumpen sind stufenlos linear einstellbar im Bereich 0-100%. Die Dosierleistung ist in 5 Bereichen frei wählbar von 0,08 l/h bis maximal 0-52 l/h.

Die Proportionalsteuerung TRIGGOMAT C2 steuert den Antriebsmotor der Dosierpumpen. Im Automatikbetrieb wird die Pumpe in Abhängigkeit eines analogen Eingangssignals betrieben.

Chemikaliendosierung für die werkseigene Abwasserbehandlung

Projektort
Rotterdam (Niederlande)

Zeitpunkt
2015

Dosierstation für PAC, Container-Einbau

Anlageneinsatz:
Dosiersystem für Polyaluminiumchlorid

Beschreibung:
Für die werkseigene Abwasserbehandlung lieferte Alltech eine Dosierstation für PAC, eingebaut in einen Container.

CHEMIKALIENDOSIERUNG – MIT SICHERHEIT GUT GEPLANT UND AUSGERÜSTET

Für die werkseigene Abwasserbehandlung setzt ein Auftraggeber aus dem Bereich Großraffinerie auf die maßgeschneiderte Lösung zur Chemikaliendosierung von Polyaluminiumchlorid aus einer Hand. Die Alltech Dosieranlagen GmbH aus Weingarten bei Karlsruhe lieferte ihrem Kunden ein Komplettpaket von der Planung bis zum Einbau der Dosierstation in einen Container.

Sicherheit, Flexibilität und Bedienerfreundlichkeit waren für den Dosieranlagenhersteller Alltech die drei großen Herausforderungen bei einem aktuellen Auftrag aus dem Bereich Großraffinerie. Das beauftragte System zur Dosierung von Polyaluminiumchlorid (PAC) wird in Zukunft in der werkseigenen Abwasserbehandlung der Ölraffinerie eingesetzt. Alltech entwickelte auf Basis der Kundenanforderungen eine spezielle Lösung, bei der die komplette Chemikaliendosierung inklusive Mutterbehälter in einen Container eingebaut ist.

EINSATZ EINES 20‘ HIGH-CUBE-CONTAINERS

Die Container-Lösung bietet viele Vorteile. Als erstes müssen zum Beispiel keine baulichen Maßnahmen auf dem Werksgelände der Raffinerie vorgenommen werden – damit bleibt der Betreiber flexibel. Der 20‘ High-Cube-Container bietet zudem genügend Raum für die komplette Dosierstation inklusive Mutterbehälter.

KONTINUIERLICHE VERSORGUNG, VEREINFACHTE ÜBERWACHUNG

Der Mutterbehälter dient dem sicheren Aufstellen und Entleeren von Standard-Chemotainern und ist mit einer Auffangwanne ausgerüstet. Das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) erteilte dem Mutterbehälter von Alltech eine Zulassung unter dem Aspekt der Sicherheit. Mithilfe eines Staplers werden die Chemotainer direkt auf den Behälter positioniert und anschließend komplett in den Mutterbehälter entleert. Selbst bei einer Flüssigkeitsreserve von 10 bis 50 % erlaubt das Volumen des Behälters das Entleeren eines neuen Chemotainers. Damit wird eine kontinuierliche Versorgung der Dosieranlage gewährleistet. Das impliziert einen weiteren Vorteil: Der Zeitpunkt des Umfüllprozesses muss nicht genau überwacht werden.

MEHR SCHUTZ UND HOHE BEDIENERFREUNDLICHKEIT

Für den speziellen Einsatz in der Raffinerie hat Alltech die Dosierstation mit einem abnehmbaren Spritzschutz ausgestattet. Dieser schützt das Betriebspersonal zusätzlich vor dem Kontakt mit Chemikalien. Eine wichtige Kundenvorgabe war zudem die Bedienerfreundlichkeit der Anlage. Um dies zu erfüllen, rüstete Alltech die Dosierstation mit Spülanschluss, Kalibriergefäßen und MIDs aus. Ein Gesamtpaket, das die einfache und sichere Handhabung und Wartung der Anlage ermöglicht.

Pilotprojekt zur Beseitigung von Mikroverunreinigungen in Kläranlagen

Projektort
Sissach (Schweiz)

Zeitpunkt
2014

Dosiersystem für Pulver-Aktivkohle

Anlageneinsatz:
Komplettes Dosiersystem für Pulver-Aktivkohle

Beschreibung:
Eine Aufbereitungs- und Dosieranlage zur Pulveraktivkohle-Dosierung wird in einem Pilotprojekt zur Beseitigung von Mikroverunreinigungen in der Schweiz erprobt.

VIERTE REINIGUNGSSTUFE IN KLÄRANLAGEN GEPLANT

Alltech Dosieranlagen aus Weingarten bei Karlsruhe beteiligt sich mit einer Aufbereitungs- und Dosieranlage zur Pulveraktivkohle-Dosierung an einem Pilotprojekt zur Beseitigung von Mikroverunreinigungen in Kläranlagen in der Abwasserreinigungsanlage (ARA) Ergolz 1 in Sissach in der Schweiz. Schmerzmittel, künstliche Süßstoffe, Pflanzenschutzmittel und Koffein zählen zu den Mikroverunreinigungen, die auch nach den bislang drei Reinigungsstufen in Kläranlagen noch im Abwasser enthalten sind. Über das Abwasser gelangen sie in Flüsse und Seen. Da Trinkwasser auch aus Oberflächenwasser gewonnen wird, werden damit auch die Mikroverunreinigungen der Nahrungskette wieder zugeführt. Um dies zu vermeiden, nehmen die Kläranlagen in den kommenden Jahren sukzessive Investitionen für die Ergänzung um eine vierte Reinigungsstufe zur Entfernung von Mikroverunreinigungen vor.

MIKROVERUNREINIGUNGEN MIT PULVERAKTIVKOHLE BESEITIGEN

Bei dem Pilotprojekt zur Beseitigung von Mikroverunreinigungen in der ARA Ergolz 1 in Sissach, Schweiz, werden zwei Verfahrensansätze erprobt: die PAK-Dosierung und die Ozonierung. Beim PAK-Ansatz wird Pulveraktivkohle mit dem Abwasser in Kontakt gebracht. Die Mikroverunreinigungen legen sich an die Oberfläche der Pulveraktivkohle an und werden danach herausgefiltert. Alltech hat für einen Pilotversuch zur Pulveraktivkohle-Dosierung in der ARA Ergolz 1 eine Aufbereitungs- und Dosieranlage geliefert.

ANLAGE ZUR AUFBEREITUNG EINER PAK-SUSPENSION

Die Alltech Anlage zur Aufbereitung einer PAK-Suspension besteht aus PAK-Lagerung und -Versorgung mit Wechselcontainern, Förderschnecke, Trockengutdosierer, Dosier- und Benetzungssystem sowie einem Injektor für die Suspensionsförderung. Zwei Wechselcontainer, die bereits ab Werk mit Pulveraktivkohle befüllt sind, werden über einer Förderschnecke positioniert und über eine automatische Umschaltung alternierend zur Materialversorgung des Trockengutdosierers bereitgestellt. Jeder Container hat ein Volumen von 2.700 Litern. Durch den Einsatz von Versorgungscontainer und Reservecontainer wird die kontinuierliche Versorgung mit Aktivkohle gewährleistet und das Handling der leeren Container muss nicht zeitnah erfolgen. Eine Schrägförderschnecke transportiert die Pulveraktivkohle in den Trockengutdosierer. Um eine genaue Chargendosierung zu erzielen, ist der Trockengutdosierer auf einer Waage positioniert, die den genauen Ist-Wert erfasst und die Pulverzugabe überwacht. In der speziellen Benetzungseinheit wird die Aktivkohle mit Wasser dispergiert und danach über einen Injektor mit dem Treibwasser in den Prozess dosiert.

NACHRÜSTEN DER SCHWEIZER KLÄRANLAGEN

In der Schweiz sollen in den nächsten zwei Jahrzehnten rund 100 der 700 Abwasserreinigungsanlagen (ARA) zur gezielten Entfernung von Mikroverunreinigungen ausgebaut werden. Hier hat das Parlament im März 2014 einer entsprechenden Änderung des Gewässerschutzgesetzes zugestimmt.

Neutralisationsanlage für Bergwasser.

Projektort
Bad Wildbad

Zeitpunkt
2013

Anlageneinsatz:
Durchlaufneutralisationsanlagen, Chemikalienbehälter mit entsprechender Dosiertechnik, steuerungstechnische Ausrüstung

Beschreibung:
Im baden-württembergischen Bad Wildbad wird derzeit der 1.684 m lange Meisterntunnel im Rahmen des Nachrüstprogramms für Landesstraßentunnel saniert. Ziel ist es, das Bauwerk (Eröffnung 1997) auf den neusten technischen Stand zu bringen und den erhöhten Anforderungen an die sicherheits- und lüftungstechnische Ausstattung Rechnung zu tragen. Die Tunnelsanierung wird vom Regierungspräsidium Karlsruhe geplant und durchgeführt. Eine Neutralisationsanlage von Alltech Dosieranlagen ist Teil der Nachrüstungsmaßnahmen für den neuen Meisterntunnel.

NEUTRALISATIONSANLAGE WICHTIG FÜR WIRTSCHAFTSFAKTOR THERMALWASSER.

Im Zuge des ersten Bauabschnitts (Nachrüstung) erneuerte Alltech Dosieranlagen die bereits vorhandene Anlage, die dann auch auf den zweiten Bauabschnitt (Bau eines parallelen Rettungsstollens ab Sommer 2014) ausgelegt ist. Aufgabe der Neutralisationsanlage ist es, zu verhindern, dass Trink- und Thermalwasser verschmutzt werden. Da es sich in Bad Wildbad um ein Heilquellenschutzgebiet handelt, ist die Bedeutung des Thermalwassers nicht zu unterschätzen – neben der Umwelt spielen hier auch wirtschaftliche Belange eine Rolle. Die Anlage zur Neutralisation des Bergwassers umfasst neben den Durchlaufneutralisationsanlagen auch Chemikalienbehälter mit entsprechender Dosiertechnik und die steuerungstechnische Ausrüstung.

REDUZIERUNG DES PH-WERTES AUF 7,5.

Die Installation der Anlage erfolgt in unterirdischen Schächten beim Tunnel. Sickert das Bergwasser in den Tunnel, passiert es dabei den frisch verarbeiteten Beton. Dadurch gelangen alkalische Stoffe in das Wasser und erhöhen den pH-Wert. Würde dieses Wasser in die Enz fließen, wäre es schädlich für Tiere, Pflanzen und die gesamte Umwelt. Mithilfe der Neutralisationsanlage von Alltech Dosieranlagen wird das in den Tunnel sickernde Bergwasser nun gesammelt, der pH-Wert auf 7,5 reduziert und in die Enz geleitet. Die Anlage läuft vollautomatisch und wurde im September 2013 für mindestens 10 Jahre in Betrieb genommen. Erst dann wird der neu verarbeitete Beton soweit gewaschen sein, dass sein pH-Wert für die Umwelt unbedenklich ist.

Sanierung und Ausbau einer Kläranlage.

Projektort
Zermatt

Zeitpunkt
2013

Anlageneinsatz:
Chemikalien-Behälter mit Auffangwanne und Dosierstationen für Chlorbleichlauge/Javel, Chemikalien-Behälter mit Auffangwanne und Dosierstationen für Zitronensäure, Chemikalien-Behälter mit Auffangwanne und Dosierstationen für Natronlauge, CONTINUFLOC 4000 Polymeraufbereitungsanlagen, Kolben-Membran-Dosierpumpen FKM

Beschreibung:
Eine innovative Membrantechnologie-Anlage zur Reinigung des Abwassers ging 2013 im schweizerischen Zermatt in Betrieb. Alltech lieferte dafür die dosiertechnische Ausrüstung. Die seit 1982 eingesetzte Kläranlage kann durch den Ausbau und die Modernisierung nun das Abwasser von ca. 60.000 Einwohnern reinigen. Hierfür wurde das Belebtschlammverfahren durch das modernere Membrantechnologieverfahren ersetzt und um die Nitrifikation sowie Denitrifikation erweitert. Die Planung und Ausführung der Anlagentechnik war aufgrund der örtlichen Gegebenheiten – der Weltkurort liegt 1.600 m ü. M. – und des straffen Zeitplans eine besondere Herausforderung für Alltech, die das Unternehmen aber mit Bravour meisterte.

MASSGESCHNEIDERTE DOSIERTECHNIK ZUR ABWASSERBEHANDLUNG.

Die Betreiber der Abwasserreinigungsanlage (ARA) Zermatt legten auf eine robuste und langlebige Ausführung der Dosiertechnik sowie die zuverlässige Funktion besonderen Wert. Auch aufgrund der erschwerten Erreichbarkeit: Die unterirdisch gelegene Kläranlage wurde in eine Felskaverne eingebaut und ist nur über eine Bergstraße erreichbar. Die Abwasseraufbereitung erfolgt in vier Stufen:

  • Mechanische Reinigung: Mithilfe von Rechen werden ungelöste Schmutzstoffe – wie Textilien oder Papier – aus dem Wasser entnommen. Zusätzlich werden Sand- und Fettabscheider eingesetzt.
  • Chemische Abwasserreinigung: Vorbereitung des biologischen Reinigungsprozesses durch die Vorfällung mittels Flockungsmittel und Eisensalzen.
  • Biologische Reinigung: Verbleibende organische Schmutzstoffe werden von Mikroorganismen zersetzt.
  • Schlammbehandlung

DIE LÖSUNG: ROBUSTE UND LANGLEBIGE ANLAGENTECHNIK.

Um die ARA des touristischen Gebiets auch für 60.000 Einwohner nutzbar zu machen, wurde das Belebtschlammverfahren durch das modernere Membrantechnologie-Verfahren ersetzt und um die Nitrifikation sowie Denitrifikation erweitert. Alltech lieferte die dosiertechnische Ausrüstung für das Membrantechnologie-Verfahren. Die neuen Lager- und Dosierstationen werden bei der Membranreinigung, Fällung und Flockung eingesetzt:

  • Chemikalien-Behälter mit Auffangwanne und Dosierstationen für Chlorbleichlauge/Javel
  • Chemikalien-Behälter mit Auffangwanne und Dosierstationen für Zitronensäure
  • Chemikalien-Behälter mit Auffangwanne und Dosierstationen für Natronlauge
  • sowie CONTINUFLOC 4000 Polymeraufbereitungsanlagen.

Um den hohen Qualitäts- und Sicherheitsansprüchen gerecht zu werden, verwendet Alltech für die ARA Zermatt ausschließlich Rundbehälter mit Prüfzeichen. Die Ausführungen aus PE haben sowohl die „Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung“ des DIBt (Deutsches Institut für Bautechnik) und entsprechen damit den Vorschriften nach WHG, als auch das „Zertifikat der Produkte-Prüfung nach KVU“ des SVTI (Schweizerischer Verein für technische Inspektionen) und sind mit allen sicherheitstechnisch relevanten Komponenten ausgestattet.

Für ein besonders hohes Maß an Betriebssicherheit berücksichtigt Alltech bei der Auslegung und Ausführung der Lager- und Dosierstationen stets die verschiedenen Eigenschaften der eingesetzten Chemikalien. Hierzu gehört die Prüfung der chemischen Beständigkeit, des Drucks, der Dosiermenge, Ansteuerungsart und des Regelbereichs. Bei ausgasenden Medien, wie zum Beispiel Javel, wird der Einsatz von speziellen Komponenten geprüft, um die hohe Dosiergenauigkeit zu gewährleisten.

DER MEHRWERT: SYSTEM MIT KNOW-HOW.

Alltech überzeugte die Betreiber der ARA Zermatt durch die Fähigkeit, eine Komplettlösung anzubieten. Dazu gehören auch die zuverlässigen, robusten Kolben-Membran-Dosierpumpen FKM, mit denen die ARA in Zermatt ausgerüstet wurde. Die Dosierleistung der Kolben-Membran-Dosierpumpe Typ FKM ist linear und stufenlos einstellbar in Bereichen von 0-100 %. In Zermatt werden kleinere mit einem Leistungsbereich von 0-24 l/h pro Stunde und größere Dosierpumpen mit einem Leistungsbereich von 0-1500 l/h eingesetzt. Die medium-berührten Teile sind aus den Werkstoffen PVC, PPH oder PVDF; die Membranen sind aus PTFE. Alle Dosierpumpen dieser Typenreihe sind mit einer integrierten Überdrucksicherung ausgerüstet (TÜV-geprüft). Die Dosierleistung ist linear und stufenlos bei Betrieb und Stillstand des Antriebs einstellbar. Die Leistung der Dosierpumpe ist über ein externes 4-20 mA Signal vom Leitsystem verstellbar.